JSC Management- und Technologieberatung AG
Sitemap Impressum
deutsch englisch
 

Physische Konsolidierung - als Pflicht

Welches sind die klassischen Ansätze, um die Potentiale zu heben?

Zunächst ist die Standardisierung von Server Hardware und Systemsoftware zu nennen.

Konsequente Standardisierung ist Voraussetzung für
die Erschließung von EoS Vorteilen. Sie zielt auf eine Reduktion der Betreuungskosten je Server und versucht damit, den Zusammenhang „Betreuungskosten sind
eine Funktion der Komplexität des betriebenen Server Portfolios“ aufzubrechen. Per se reduziert Standardisierung nicht die Serveranzahl; sie ist aber
eine wichtige Vorbedingung hierfür.

Physikalische Konsolidierung meint die Zusammenführung von bisher dezentral betriebenen Servern an einem Standort (z.B. Rechenzentrum) bzw.
an wenigen Standorten. Technologische Optionen –
z.B. Bandbreiten der Netze – und geschäftliche Argumente – z.B. Kostendruck, Forderung nach weltweit verfügbaren Diensten – befördern entsprechende Ansätze.
 
In Verbindung mit der Standardisierung sowie einer Einführung neuer Software Releases für Applikationen oder Dienste, die es erlauben, mit einem Server eine höhere Anzahl an Nutzern zu bedienen, kann nun die Anzahl zu betreuender Intel Server signifikant reduziert werden. Projektbeispiele zeigen, dass eine konsequente Anwendung aller skizzierten Standardverfahren eine Reduktion um 30% bis 50% bedeuten kann.

Das einfache Löschen nicht mehr genutzter Anwendungen oder Daten und damit der ersatzlose Wegfall entsprechender Server ist ein weiterer, sehr wirksamer Optimierungsansatz – man denke in diesem Zusammenhang nur an die Vielzahl „alter“ Lotus Notes Datenbanken.

In allen Fällen bleibt die Zuordnung „Server zu Anwendung bzw. Dienst“ im Regelfall aber dediziert.
Die Auslastung für die meisten Server ändert sich
nur geringfügig – die Auslastung der gesamten Intel basierten Infrastruktur steigt nicht signifikant. Hier setzt nun die Server Virtualisierung an.