JSC Management- und Technologieberatung AG
Sitemap Impressum
deutsch englisch
 

Logische Konsolidierung - als Kür

Bei der logischen Konsolidierung bzw. Server Virtualisierung wird zunächst einmal ein Server inklusive seiner Hardware und Systemsoftware Komponenten (z.B. Betriebssystem) sowie seiner Applikationen oder Dienste als eine logische Einheit aufgefasst – diese Gesamtheit wird auch als „virtueller Server“ bezeichnet.

Mittels geeigneter Software wird ein virtueller Server auf einem realen, physischen Server abgebildet. Dabei ist
die Virtualisierungssoftware in der Lage, eine Vielzahl

 
virtueller Server gleichzeitig und vollständig unabhängig voneinander auf einem physischen Server auszuführen bzw. zu administrieren. Das erreichbare Verhältnis physischer Server zu virtuellen Servern liegt –  je nach Anwendungsgebiet – zwischen 1:5 bis 1:20. Werden Standardisierung, physikalische und logische Konsolidierung gemeinsam angewandt, können bestehende Intel Server Landschaften um über 90% reduziert werden.
 
 
Logische Konsolidierung
 
 

Logische Konsolidierung - als Kür

Zwar sind auch virtuelle Server immer noch dediziert.
Da aber mehrere virtuelle Server auf einem physischen Server betrieben werden, steigt die Auslastung des physischen Servers erheblich. Die Leerkapazitäten reduzieren sich dementsprechend deutlich.

Positiver Nebeneffekt einer Server Virtualisierung ist nicht selten ein deutlich professionelleres Server Management – konkretisiert durch z.B.

Bereitstellungszeiten für virtuelle Server sowie Leistungserweiterung im Minuten Bereich
 
Monitoring, Steuerung und Dokumentation von CPU
bzw. I/O Last virtueller Server – u.a. für eine exakte Abrechnung genutzter Leistungen
 
„Umzug“ virtueller Server zwischen verschiedenen –
mit Virtualisierungssoftware betriebenen – physischen Servern in Echtzeit, d.h. virtuelle Server sind für ihre
Nutzer transparent
 
Verfügbarkeit innovativer Backup und Restore Konzepte
– z.B. lassen sich „Snapshots” virtueller Server zu jedem Zeitpunkt erzeugen und wiederherstellen
 
Hardware unabhängiger Recovery Prozess für virtuelle Server im Katastrophenfall
 
Software Update für eine hohe Anzahl virtueller Server parallel und somit mit deutlich reduziertem Aufwand

Server Virtualisierung ist kein komplett neues Optimierungsverfahren. Bereits Mitte der neunziger Jahre wurde es das erste Mal in der einschlägigen Fachliteratur adressiert. Zunehmend entwickeln IT Provider und IT
Service Einheiten in den Unternehmen ein intensives
Interesse an entsprechenden Implementierungsprojekten.
Zwischenzeitlich bietet eine Anzahl renommierter
Hersteller – z.B. VmWare: ESX Server, Microsoft:
Virtual Server, SW-Soft: Virtuozzo – leistungsfähige Virtualisierungssoftware an.

Gleichwohl ist die aktuelle Durchdringung noch punktuell und experimentell. Weitere Leistungssteigerungen in
der Virtualisierungssoftware und Server Hardware – u.a. Blade Technologie – werden aber dazu führen, dass Server Virtualisierung in absehbarer Zeit ihre flächendeckende Anwendung finden wird. Ein Verhältnis von 1:10 bis 1:30 zwischen physischen und virtuellen Servern erscheint möglich.
 
 
 
 
 
Seite 1 2